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Kundeninformation zu den Tests von ADAC, Stiftung Warentest und ÖAMTC vom 26.05.2015

Im Rahmen der Auslieferung der Nachrüstsets für den Varioguard für den vorwärts gerichteten Einbau im Fahrzeug und der Befestigung mit dem 3-Punkt Gurt stellen wir unseren Kunden ein Installationsvideo zur Verfügung. Durch die Verwendung dieses ergänzenden Gurtes wird die Verbindung der Sitzschale mit der Basis noch einmal deutlich verstärkt.

3. Juni 2015, 9:00 Uhr

 

 

Kundeninformation zu den Tests von ADAC, Stiftung Warentest und ÖAMTC vom 26.05.2015

Als Hersteller von Kindersitzen ist die Sicherheit unserer kleinsten Kunden oberstes Gebot. Daher erfüllen alle unsere Kindersitze alle aktuell gültigen Zulassungsnormen der ECE 44/04.

Unser Kindersitz „Varioguard“ hat sich in den letzten Jahren als zuverlässiger, flexibler und sicherer Begleiter in vielen Fahrzeugen erwiesen. Ein besonderer Vorzug ist dabei, dass der Varioguard neben der Isofix-Befestigung alternativ auch eine Befestigung mit dem 3-Punkt Fahrzeuggurt ermöglicht. Damit kann man den Varioguard sowohl in neueren ISOFIX-Fahrzeugen als auch in älteren ohne Isofix-Vorrichtung benutzen.

Bei dem letzten Test von ADAC und der Stiftung Warentest wurde der Varioguard bei einer Verwendung mit ISOFIX Befestigung als sicher bewertet. Auch alle Befestigungsoptionen mit dem 3-Punkt Fahrzeuggurt haben die Tests bestanden. Lediglich der vorwärts gerichtete Einbau mit dem 3-Punktgurt des PKW wurde bemängelt. Da wir sicherstellen wollen, dass Ihr Kind auch bei dieser Einbauvariante bei uns in den sichersten Händen ist, bieten wir unseren Kunden für diesen 3-Punktgurteinbau ein Nachrüstset an, um  die Sicherheit und Stabilität des Kindersitzes noch einmal deutlich zu erhöhen. Dies betrifft nur die Kunden, die den Varioguard mit der 3-Punktgurt Befestigung im Fahrzeug nutzen, bei der Verwendung der ISOFIX Befestigung im Fahrzeug ist das Nachrüstset nicht erforderlich. Sie erhalten dieses System kostenfrei unter 09562/986 289 bzw. über das Kontaktformular auf unserer Webseite www.hauck.de

27. Mai 2015, 12:58 Uhr

 

 

Varioguard Stellungnahme

Der ADAC hat im Rahmen seiner Kindersitztests den HAUCK Varioguard getestet und mit dem Testurteil „mangelhaft“ aufgrund eines „hohen Verletzungsrisikos beim Frontalcrash“ gewertet.

Diese pauschale Wertung geht leider nicht auf die einzelnen Verwendungsmöglichkeiten des Sitzes ein und spiegelt unseres Erachtens auch nicht die einzelnen Verwendungsmöglichkeiten des Sitzes wider.

Der VARIOGUARD ist als Kindersitz konzipiert worden, der vielseitig und in möglichst allen Fahrzeugen, die mit ISOFIX oder einem 3-Punkt-Fahrzeuggurt ausgestattet sind, verwendet werden kann.

Unseren Kunden und Nutzern des Sitzes wird bedauerlicherweise vorenthalten, bei welcher Nutzung welche einzelnen Testergebnisse erzielt worden sind. Hier besteht ein deutlicher Unterschied zwischen ISOFIX Systemen und Systemen, die mit einem 3-Punkt-Gurtsystem des Fahrzeuges befestigt werden. Das allgemeine Testurteil trägt der Tatsache keine Rechnung, dass nach wie vor viele ältere Fahrzeugmodelle über keine ISOFIX-Anbindung verfügen und somit ausschließlich die Befestigung mit dem Fahrzeuggurt erfolgen muss. Für diese Fahrzeugmodelle entfallen bereits alle ISOFIX Systeme, so dass geeignete Kindersitze kaum noch zur Verfügung stehen. Die aktuellen Tests des ADAC sind darüber hinaus für ISOFIX Rückhaltesysteme optimiert, so dass die Unterschiede zwischen ISOFIX und Gurtbefestigung immer deutlicher werden.

Allerdings möchten wir noch einmal ausdrücklich betonen, dass der VARIOGUARD alle Anforderungen der ECE 44/04 erfüllt und auch nicht als System versagt hat.

Der ADAC bezieht sich bei seiner Gesamtbewertung ausschließlich auf das Testergebnis des Versuches, bei dem der VARIOGUARD mit dem 3-Punkt-Fahrzeuggurt befestigt worden ist und der Sitz vorwärts und aufrecht gerichtet, sowie mit einem Q3 Dummy mit einem Gewicht von 14,6 kg bestückt worden ist. Dieser Versuchsaufbau stellt in Verbindung mit der deutlich über den Erfordernissen der ECE 44/04 liegenden Aufprallgeschwindigkeit eine sehr extreme Belastung des Sitzes dar. Bei diesem Versuch hat sich die Sitzschale aus den hinteren Verankerungspunkten der Basis gelöst. Der Sitz blieb jedoch zu jeder Zeit mit der Basis verbunden. Bei solchen Belastungen ist eine Zerstörung der Sitzstruktur immer gegeben und ist zur Energieabsorption auch in gewissen Parametern gewollt.

Bei ALLEN anderen Versuchen des ADAC bei denen die Basis des VARIOGUARD mit ISOFIX oder dem 3-Punkt-Fahrzeuggurt befestigt worden ist, traten keine erhöhten Belastungswerte im Frontalcrash auf.

Wir nehmen allerdings das Testergebnis sehr ernst und werden kurzfristig eine technische Lösung für die Verwendung des Sitzes mit einem 3-Punkt-Fahrzeuggurt und dem vorwärts gerichteten Einbau anbieten. Bitte besuchen Sie für weitere Informationen diese Seite in den nächsten Tagen noch einmal.

Der ebenfalls im Test erwähnte Sitzverkleinerer ist Bestandteil des VARIOGUARD, um den Gurtverlauf für Neugeborene zu optimieren. Es ist für uns im Moment nicht nachvollziehbar, wieso die Testprodukte des ADAC ohne diese Sitzeinlage ausgestattet waren. Kunden, die diesen Sitzverkleiner nicht im Lieferumfang enthalten haben, werden gebeten, sich direkt mit uns in Verbindung zu setzen.

HAUCK GMBH & CO KG

26. Mai 2015